Solarmodule auf Dächern gehören mittlerweile zum Stadtbild – und das ist wunderbar! Doch nicht nur Eigenheimbesitzer dürfen Sonnenstrom ernten. Auch als Mieterin oder Mieter kannst du mit einer Mini-Solaranlage am Balkon, an der Fassade oder im Garten eigenen Strom erzeugen. In Deutschland hat jeder Mensch das Recht, eine Photovoltaik-Anlage zu betreiben.
Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Solarzellen fangen Sonnenlicht ein und wandeln es in sauberen Strom um. Dieser Strom fließt direkt in deine Steckdose – und schon sparst du bares Geld! Selbst erzeugter Solarstrom kostet nämlich deutlich weniger als der Strom aus dem Netz. Ein echtes Geschenk für deinen Geldbeutel und die Umwelt.
Ob ein Solarkraftwerk für den Balkon oder eine große Dachanlage – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie deine Lebenssituation. Die Photovoltaik Balkon Lösung eignet sich perfekt für kleine Haushalte und Mietwohnungen. Größere Dachanlagen liefern mehr Leistung für Familien oder Gewerbebetriebe. Beide Systeme unterliegen unterschiedlichen Regeln und Gesetzen.
Ich zeige dir in diesem Artikel, welches System zu deiner Situation passt. Du erfährst alles über Kosten, Förderungen und die Unterschiede beider Varianten. So triffst du die beste Entscheidung für dein persönliches Solarprojekt!
1. Was ist ein Balkonkraftwerk?
Du möchtest deinen eigenen Strom erzeugen, hast aber kein großes Dach zur Verfügung? Kein Problem! Ein Balkonkraftwerk macht genau das möglich – und zwar auf kleinstem Raum. Ich zeige dir, wie so ein kompaktes Stecker-Solargerät funktioniert und warum es sich für dich lohnen kann.
Definition und Funktionsweise
Ein Balkonkraftwerk ist eine Mini-Solaranlage für den Hausgebrauch. Es besteht aus ein bis zwei Solarmodulen mit bis zu 2.000 Watt-Peak Gesamtleistung und einem Mikro-Wechselrichter. Der Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um. Die maximale Einspeiseleistung liegt bei 800 Watt.
Das Beste daran: Als Plug and Play Solaranlage steckst du das Gerät einfach in deine Haussteckdose. Der erzeugte Strom fließt direkt in deinen Haushaltsstromkreis – ganz ohne aufwendige Elektroinstallation!
Warum sich die Anschaffung lohnt
Ein Balkonkraftwerk bietet dir viele spannende Vorteile für deinen Alltag. Hier die wichtigsten auf einen Blick:
- Günstige Einstiegskosten ab etwa 300 Euro
- Komplettsets mit Speicher gibt es ab rund 800 Euro
- Amortisation in nur zwei bis fünf Jahren
- Zuschüsse von einigen Bundesländern und Kommunen – bis zu 500 Euro!
- Einfache Installation ohne Fachpersonal
Typische Anwendungsbereiche
Ein Stecker-Solargerät eignet sich perfekt für Mietwohnungen, kleine Terrassen und Balkone. Der produzierte Strom reicht aus, um Kühlschrank, WLAN-Router und Stand-by-Geräte zu versorgen. So senkst du deine Stromrechnung, ohne gleich eine große Dachanlage installieren zu müssen.
| Einsatzort | Geeignete Modulanzahl | Geschätzte Ersparnis pro Jahr |
|---|---|---|
| Balkongeländer | 1–2 Module | ca. 100–150 € |
| Terrasse | 2 Module | ca. 120–180 € |
| Gartenhütte | 1–2 Module | ca. 80–140 € |
Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie sich eine große Dach-PV-Anlage von dieser Plug and Play Solaranlage unterscheidet – und für wen welches System die bessere Wahl ist!
2. Was ist eine Dach-PV-Anlage?
Du träumst von einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach? Das ist ein richtig spannendes Projekt! Eine Dach-PV-Anlage nutzt die gesamte verfügbare Dachfläche und erzeugt deutlich mehr Strom als ein kleines Balkonkraftwerk. Lass mich dir zeigen, was dahintersteckt!
Technische Grundlagen
Die Solarmodule einer Dach-PV-Anlage bestehen aus 60 bis 120 Solarzellen pro Modul. Jedes einzelne Modul leistet zwischen 300 und 400 Watt. Die Fläche pro Modul beträgt etwa 1,5 bis 2 Quadratmeter. Für ein Kilowatt Leistung brauchst du rund 6 bis 6,4 Quadratmeter Dachfläche.
| Eigenschaft | Monokristalline Solarmodule | Polykristalline Solarmodule |
|---|---|---|
| Wirkungsgrad | Über 20 % | 15–18 % |
| Gewicht pro Modul | 18–22 kg | 16–20 kg |
| Leistung pro Modul | 350–400 Watt | 300–350 Watt |
Die Unterkonstruktion muss das Modulgewicht plus Wind- und Schneelasten tragen. Das ist ein wichtiger Punkt bei der Planung!
Vorteile einer Photovoltaikanlage auf dem Dach
Eine Dach-PV-Anlage hat keine gesetzliche Leistungsgrenze. Du kannst den Strombedarf deines gesamten Haushalts zu großen Teilen selbst decken. In Kombination mit einem Stromspeicher nutzt du den Solarstrom in den Abend- und Morgenstunden. Überschüssigen Strom speist du gegen Vergütung ins Netz ein.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach steigert den Wert deiner Immobilie spürbar – ein Gewinn für die Zukunft!
Eignung für verschiedene Haustypen
Die gute Nachricht: Solarmodule passen auf fast jedes Dach! Hier ein Überblick:
- Satteldächer mit Südausrichtung bieten die besten Erträge
- Flachdächer ermöglichen eine flexible Ausrichtung durch Aufständerung
- Walmdächer nutzen mehrere Dachflächen für die Photovoltaikanlage
- Pultdächer eignen sich bei passender Neigung hervorragend
Im nächsten Abschnitt vergleiche ich beide Systeme direkt miteinander – so findest du heraus, welche Lösung besser zu dir passt!
3. Vergleich der beiden Systeme
Jetzt wird es richtig spannend! Wenn du dich zwischen einem Balkonkraftwerk und einer Dach-PV-Anlage entscheiden möchtest, hilft dir ein detaillierter Photovoltaik Vergleich. Ich zeige dir die wichtigsten Unterschiede – von der Leistung über den Platzbedarf bis hin zu den Kosten.

Effizienz und Energieerzeugung
Balkon Solarmodule erzeugen je nach Ausrichtung zwischen 400 und 900 kWh pro Jahr. Das reicht, um Grundverbraucher wie Kühlschrank oder Router zu versorgen. Eine Einspeisevergütung gibt es dafür in der Regel nicht.
Eine Dach-PV-Anlage mit 10 kWp liefert dagegen rund 9.000 bis 10.000 kWh jährlich. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist – und du bekommst eine Vergütung dafür. Der Unterschied ist gewaltig!
Installation und Platzbedarf
Hier punktet die mobile Solaranlage ganz klar. Du kannst Balkon Solarmodule selbst montieren – ganz ohne Handwerker. Die Module sind kompakt, flexibel aufstellbar und bei einem Umzug leicht wieder abgebaut.
Bei einer Dach-PV-Anlage brauchst du einen Fachbetrieb. Bevor du investierst, lohnt sich ein Blick auf wichtige Tipps zur Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Die Installation dauert mehrere Tage und benötigt ausreichend Dachfläche.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Der Photovoltaik Vergleich zeigt beim Preis die größten Unterschiede. Hier eine Übersicht:
| Kriterium | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage (10 kWp) |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | ab 300 € | ab 20.000 € |
| Mit Speicher | ab 800 € | ab 27.000 € |
| Amortisation | 2–5 Jahre | 10–12 Jahre |
| Jährlicher Ertrag | 400–900 kWh | 9.000–10.000 kWh |
| Einspeisevergütung | Nein | Ja (8,11 ct/kWh) |
| Montage | Selbstmontage | Fachbetrieb nötig |
Eine mobile Solaranlage ist der perfekte Einstieg in die Solarenergie – günstig, unkompliziert und schnell amortisiert. Die Dach-PV lohnt sich langfristig bei höherem Strombedarf und eigenem Haus.
4. Fördermöglichkeiten und gesetzliche Rahmenbedingungen
Du willst dir ein Balkonsolar Komplettset zulegen oder eine Dach-PV-Anlage installieren? Dann lohnt sich ein Blick auf die Förderlandschaft! Denn neben den Installationskosten spielen Zuschüsse und gesetzliche Regeln eine große Rolle bei deiner Entscheidung.
Förderprogramme in Deutschland
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die KfW bietet Zuschüsse für PV-Anlagen. Der KfW-Kredit 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ steht speziell für Dachanlagen bereit. Achtung: Wer die BEG-Förderung nutzt, verliert den Anspruch auf EEG-Vergütung!
Für Balkonkraftwerke gibt es in vielen Bundesländern und Kommunen eigene Zuschüsse. Eine aktuelle Übersicht zur Förderung Solaranlage nach zeigt dir, was in deiner Region möglich ist.
| Bundesland | Förderhöhe Balkonkraftwerk | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Berlin | 250 € pauschal | Antrag vor Kauf über IBB |
| Sachsen | 300 € pauschal | Primär für Mieter, Antrag nach Kauf über SAB |
| Schleswig-Holstein | bis 200 € (+ 150 € Sozialbonus) | Digitaler Antrag über Landesportal |
| Mecklenburg-Vorpommern | bis 500 € | Aktuell nur Mieter förderfähig |
| Hamburg | bis 500 € (90 % der Kosten) | Für einkommensschwache Haushalte über Caritas |
Gesetzliche Vorschriften für Balkonkraftwerke
Seit 2019 brauchst du für ein Balkonsolar Komplettset bis 600 W keinen Elektroinstallateur mehr. Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist Pflicht. In einigen Bundesländern gilt eine Solardachpflicht für Neubauten und größere Dachsanierungen.
Steuerliche Vorteile
Die EEG-Vergütung wird ab Anmeldemonat für 20 Jahre garantiert – liegt aktuell unter 10 Cent/kWh. Seit 2023 entfällt die 70-%-Einspeisebegrenzung für Anlagen bis 25 kWp. Beim Kauf eines Balkonsolar Komplettset profitierst du von der Mehrwertsteuerbefreiung auf Bundesebene. Das macht den Einstieg in die Solarenergie richtig günstig!
Tipp: Prüfe vor dem Kauf, ob deine Kommune eine eigene Förderung Solaranlage anbietet – oft musst du den Antrag vor der Anschaffung stellen!
5. Wartung und Betriebskosten
Wie viel Aufwand steckt eigentlich hinter einer Solaranlage, wenn sie erst mal läuft? Ich kann dir sagen: weniger als du denkst! Die Wartung Solaranlage ist bei beiden Systemen überschaubar. Trotzdem gibt es Unterschiede, die du kennen solltest.

Minimaler Aufwand beim Balkonkraftwerk
Ein Balkonkraftwerk ist ein echtes Pflegeleicht-Wunder! Du musst die Module nur ab und zu mit Wasser reinigen. Einmal im Jahr schaust du dir die Kabel und Steckverbindungen an – das war’s schon. Durch die kompakte Bauweise und die einfache Zugänglichkeit erledigst du das in wenigen Minuten.
Professionelle Pflege für die Dachanlage
Bei einer Dach-PV-Anlage sieht es etwas anders aus. Hier empfehle ich dir eine professionelle Wartung alle ein bis zwei Jahre. Ein Fachbetrieb prüft dabei:
- Unterkonstruktion und Befestigungen auf dem Dach
- Wechselrichter und elektrische Anschlüsse
- Zustand der Module und Verkabelung
- Ertragsüberwachung und Fehlermeldungen
Die Lebensdauer PV-Module liegt bei monokristallinen Zellen oft bei 25 bis 30 Jahren. Dünnschichtmodule sind zwar leichter, liefern aber spürbar weniger Ertrag. Stromspeicher halten aktuell maximal 20 Jahre – bei hohen Anschaffungskosten. Mit sinkenden Preisen könnten sie bald wirtschaftlicher werden!
Was kosten beide Systeme auf Dauer?
Die Betriebskosten Photovoltaik unterscheiden sich je nach Anlagengröße deutlich. Hier ein Überblick:
| Kostenfaktor | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage |
|---|---|---|
| Jährliche Wartungskosten | 0 – 20 € | 150 – 300 € |
| Reinigungskosten | Eigenleistung | 80 – 200 € |
| Wechselrichter-Austausch | ca. 100 € (nach 10–15 Jahren) | ca. 1.000 – 2.000 € (nach 10–15 Jahren) |
| Versicherung pro Jahr | Meist nicht nötig | 50 – 100 € |
| Gesamtkosten über 20 Jahre | ca. 200 – 500 € | ca. 4.000 – 8.000 € |
Wer einmal in Solarenergie investiert, spart langfristig bares Geld – egal ob am Balkon oder auf dem Dach!
Die Betriebskosten Photovoltaik bleiben bei Balkonkraftwerken deutlich niedriger. Für Dachbesitzer rechnet sich die größere Anlage durch den höheren Ertrag trotzdem. Die lange Lebensdauer PV-Module macht beide Varianten zu einer lohnenden Investition!
6. Kundenbewertungen und Erfahrungen
Echte Nutzerstimmen sind Gold wert! Bevor du dich für ein System entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die Erfahrungen Balkonkraftwerk-Besitzer und Dach-PV-Nutzer. Ich zeige dir, was andere berichten – von der Lieferung bis zur täglichen Stromproduktion.

Was Balkonkraftwerk-Nutzer berichten
Die Bewertungen Mini-Solaranlage fallen überwiegend positiv aus. Viele Nutzer freuen sich über die unkomplizierte Anmeldung – ganz ohne Elektroinstallateur. Passive Stromkosten durch Kühlschrank und Standby-Geräte lassen sich so prima abdecken.
Auf Plattformen wie Trustpilot findest du zahlreiche Erfahrungsberichte zu Anbietern. Die Montage wird oft als schnell und unkompliziert beschrieben. Manche Nutzer berichten von Lieferverzögerungen oder schwer erreichbarem Kundenservice. Die Produktleistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis werden dagegen häufig gelobt.
Was Dach-PV-Besitzer sagen
Beim PV-Anlage Test größerer Systeme betonen Besitzer die Möglichkeit, überschüssigen Strom ins Netz einzuspeisen. Die Entscheidung zwischen Volleinspeisung (mit 3–5 % Zuschlag) und Eigenverbrauch ist individuell. Bei hohen Haushaltsstrompreisen lohnt sich der Eigenverbrauch fast immer mehr!
Wir programmieren Spül- und Waschmaschine so, dass sie mittags bei Sonnenhöchststand laufen – das spart richtig Geld!
Die wichtigsten Fragen kurz beantwortet
| Frage | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage |
|---|---|---|
| Anmeldung nötig? | Ja, selbst möglich | Ja, durch Installateur |
| Eigenverbrauch optimierbar? | Begrenzt (Grundlast) | Sehr gut (mit Speicher) |
| Einspeisung ins Netz? | Nur Überschuss, keine Vergütung | Vergütung nach EEG |
| Nutzer-Zufriedenheit | Hoch bei Preis-Leistung | Hoch bei Ertrag |
Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, welche Zielgruppen von welchem System am meisten profitieren!
7. Anwendungsgebiete und Zielgruppen
Solarstrom ist nicht nur etwas für Hausbesitzer mit großem Dach! Ob du zur Miete wohnst, ein Eigenheim besitzt oder ein Gewerbe betreibst – es gibt für jede Situation die passende Lösung. Lass uns gemeinsam schauen, welches System zu dir passt!
Wer profitiert von einem Balkonkraftwerk?
Ein Stecker-Solargerät Mieter ist die perfekte Wahl, wenn du flexibel bleiben möchtest. Die 800-W-Bagatellgrenze macht den Einstieg super einfach. Seit 2025 gelten vereinfachte Anmeldepflichten, und Vermieter können die Installation kaum noch verhindern!
Über 50.000 Nutzer setzen 2025 bereits auf ein Balkonkraftwerk mit 800 Watt – Tendenz steigend. Die Installationsorte sind vielfältig:
- Balkone mit passenden Halterungen
- Terrassen und Gärten (aufgeständert oder mit Erdspieß)
- Flach- und Schrägdächer
- Hausfassaden per Wandmontage
Das Beste: Bei einem Umzug nimmst du dein System einfach mit! Die Amortisation liegt bei etwa 2 Jahren, und du sparst rund 420 € pro Jahr an Stromkosten.
Eignung von Dach-PV für Eigenheimbesitzer
Eine PV-Anlage Eigenheim lohnt sich besonders, wenn du einen Großteil deines Strombedarfs selbst decken willst. Ein Schrägdach mit Südausrichtung gilt als optimal. Eine Ost-West-Ausrichtung bietet dir eine tolle Alternative – du nutzt den Strom morgens und abends direkt, ganz ohne teuren Speicher.
| Kriterium | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Mieter, Studierende, Senioren | Eigenheimbesitzer, Familien |
| Jahresersparnis | ca. 420 € | ca. 1.200–2.500 € |
| CO₂-Einsparung/Jahr | ca. 350 kg | ca. 2.000–5.000 kg |
| Flexibilität | Sehr hoch (mobil) | Standortgebunden |
Gewerbliche Nutzung der Systeme
Gewerbliche Solarnutzung gewinnt rasant an Bedeutung. Kleine Betriebe starten mit Balkonkraftwerken auf ungenutzten Fassadenflächen. Größere Unternehmen setzen auf leistungsstarke Dach-PV-Systeme, um Betriebskosten spürbar zu senken.
Solarstrom erzeugen ist wie kreatives Basteln – du gestaltest deine eigene Energiezukunft mit den eigenen Händen!
Im nächsten Abschnitt erfährst du, welche konkreten Auswahlkriterien dir bei der Entscheidung für das richtige System helfen.
8. Auswahlkriterien für das passende System
Du stehst vor der großen Frage: Balkonkraftwerk oder Dach-PV? Keine Sorge – mit den richtigen Auswahlkriterien Photovoltaik findest du schnell heraus, welches System zu dir passt. Die Entscheidung hängt von deinem Strombedarf, deinem Budget und deinen räumlichen Möglichkeiten ab.
Wichtige Faktoren bei der Entscheidung
Für eine fundierte Entscheidungshilfe PV solltest du folgende Punkte prüfen:
- Ausrichtung: Südseite mit 30–40 Grad Neigung bringt maximale Erträge.
- Ost-West-Ausrichtung: Ein flacherer Winkel von ca. 20 Grad ist besser geeignet.
- Verschattung: Bäume, Nachbargebäude oder Antennen reduzieren den Ertrag spürbar.
- Eigenverbrauch: Je mehr erzeugten Strom du selbst nutzt, desto schneller rechnet sich die Anlage.
Tipps für Mini-Solaranlagen vom Balkon
Bei der Kaufberatung Solaranlage für Balkonkraftwerke zählt Einfachheit! Komplettsets mit bifazialen Modulen, Wechselrichter und Halterung gibt es bereits ab ca. 250–400 Euro. Eine ausführliche Übersicht aktueller Angebote zeigt dir, was der Markt gerade hergibt. Die Selbstmontage ist unkompliziert – und bei einem Umzug nimmst du alles einfach mit!
Worauf es bei Dach-PV-Anlagen ankommt
Für eine größere Dachanlage empfehle ich dir eine professionelle Wirtschaftlichkeitsprognose. Die Dachstatik muss geprüft werden – Wind- und Schneelasten spielen eine große Rolle. Ein Zweirichtungszähler ist Pflicht für die Einspeisevergütung. Vor Inbetriebnahme braucht es eine Netzverträglichkeitsprüfung durch deinen Netzbetreiber.
| Kriterium | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage |
|---|---|---|
| Kosten | 250–1.000 € | 8.000–15.000 € |
| Montage | Selbstmontage möglich | Fachbetrieb nötig |
| Max. Leistung | 800 W (Einspeisung) | 5–30 kWp |
| Genehmigung | Nur Marktstammdatenregister | Netzbetreiber + Netzverträglichkeit |
| Einspeisevergütung | Nein | Ja |
Egal wofür du dich entscheidest: Jede Kilowattstunde eigener Solarstrom ist ein Gewinn! Im nächsten Abschnitt schauen wir uns an, wie du mit Speichern und Smart-Home-Technik noch mehr aus deiner Anlage herausholst.
9. Intelligente Energienutzung mit Balkonkraftwerken
Deine Plug and Play Solaranlage kann so viel mehr, als nur Strom erzeugen! Mit ein paar cleveren Kniffen holst du das Maximum aus deinem Balkonkraftwerk heraus. Ich zeige dir, wie du mit Speichern, smarter Technik und ein bisschen Planung deinen Eigenverbrauch optimieren kannst.
Kombination mit Batteriespeichern
Überschüssiger Solarstrom fließt ohne Vergütung ins öffentliche Netz – das ist ärgerlich! Ein Balkonkraftwerk mit Speicher löst dieses Problem. Die gespeicherte Energie nutzt du abends oder nachts. Die Fachwelt diskutiert die Rentabilität bei aktuellen Anschaffungskosten und einer Lebensdauer von maximal 20 Jahren. Mit wachsendem Marktangebot sinken die Preise aber stetig.
Integration in Smart-Home-Systeme
Smart Home Solar bringt dein Energiemanagement auf ein neues Level! Du programmierst Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner so, dass sie bei intensivster Sonneneinstrahlung laufen. Das geht ganz automatisch über smarte Steckdosen und Energiemanagementsysteme.
- Haushaltsgeräte automatisch bei Sonnenschein starten
- Solarstrom für Warmwasserbereitung über einen Heizstab nutzen
- Heizungsunterstützung durch elektrische Zusatzheizungen
- Echtzeit-Monitoring per App auf dem Smartphone
Optimierung des Eigenverbrauchs
Jede Kilowattstunde, die du selbst verbrauchst, spart bares Geld. Mit einer Plug and Play Solaranlage in Kombination mit Smart Home Solar lässt sich der Eigenverbrauch auf bis zu 80 % steigern. Die Faustregel ist einfach: Verbrauche Strom, wenn die Sonne scheint!
Wer seinen Eigenverbrauch optimieren möchte, sollte energieintensive Tätigkeiten in die Mittagsstunden verlegen – das ist der einfachste und günstigste Trick.
| Maßnahme | Steigerung Eigenverbrauch | Kosten |
|---|---|---|
| Geräte tagsüber nutzen | ca. 10–20 % | Keine |
| Batteriespeicher nachrüsten | ca. 30–50 % | 500–1.500 € |
| Smart-Home-Steuerung | ca. 15–25 % | 100–400 € |
| Heizstab für Warmwasser | ca. 10–15 % | 50–200 € |
Mit diesen Strategien machst du dein Balkonkraftwerk zu einem echten Sparwunder – und das ganz ohne großen Aufwand!
10. Solix 3 Pro – Innovative Lös
Du suchst ein Balkonkraftwerk, das wirklich alles mitbringt? Dann schau dir mal das Anker Solix 3 Pro an! Dieses System vereint hohe Leistung mit smarter Technik – und das in einem kompakten Paket. Anker hat hier ein Produkt geschaffen, das speziell für den urbanen Einsatz auf Balkonen und Terrassen entwickelt wurde.
Das Solix 3 Pro bietet dir eine einfache Installation und lässt sich problemlos in dein Smart-Home-System einbinden. Per App behältst du jederzeit den Überblick über deine Energieerzeugung und deinen Verbrauch. So kannst du deinen Eigenverbrauch gezielt optimieren und das Beste aus deinem Sonnenstrom herausholen!
Ob du zur Miete wohnst oder ein Eigenheim besitzt – mit dem Anker Solix 3 Pro startest du unkompliziert in deine persönliche Energiewende. Es ist eine echte Plug-and-Play-Lösung, die dich Schritt für Schritt unabhängiger vom Stromnetz macht. Und das fühlt sich richtig gut an!










