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Warum es so wichtig ist das Dach zu dämmen

Eine Isolierung ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um im Hause Energie zu sparen. Durch eine gute Dachdämmung wird das Heim im Winter warm und im Sommer kühl gehalten. In der Folge kann eine Menge Energie eingespart werden. In der Regel werden moderne Häuser nach sehr guten Dämmstandards gebaut, aber alte Gebäude erfordern auch hierzulande teilweise noch viel Arbeit in den Bereichen der Dämmung. Allerdings gibt es glücklicherweise viele Möglichkeiten, um die Energieeffizienz eines Hauses zu verbessern. Durch eine schlechte Isolierung des Daches kann bis zu einem Viertel der Wärme verloren gehen.

Eine gute Dämmung des Daches wirkt wie eine Schutzdecke. Sie wird häufig zwischen der Dachoberfläche und der Dachterrasse eingeklemmt und dient zur Reduzierung der Wärmeübertragung. Unabhängig davon, wo Sie wohnen, ist es wichtig, die optimale Temperatur für Ihr Haus aufrechtzuerhalten. Eine Isolierung des Dachbodens oder Flachdachs ist eine einfache und effektive Möglichkeit den Wärmeverlust und damit die Heizkosten zu senken. Die modernen Dämmstoffe sind bereits so ausgereift, dass sich damit bei den verschiedensten Witterungszuständen ein effektiver Schutz erzielen lässt. Eine gute Dachdämmung ist langlebig und bis zu 40 Jahre wirksam. In der Folge wird sie sich um ein Vielfaches amortisieren.

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Das Dach: Es ist hauptverantwortlich für den Wärmeverlust

Eine schlechte Dämmung des Daches kann zu einem Wärmeverlust von bis zu 25 Prozent führen. Die Wärme steigt auf und entkommt durch das Dach. Auch wenn der Dachboden nicht zum Wohnraum ausgebaut wurde, kann nur empfohlen werden das Dach zu isolieren, um Kosten für die Heizung und die Klimaanlage zu sparen. Gleichzeitig reduzieren Sie durch das Anbringen einer Dachdämmung Ihren ökologischen Fußabdruck. Eine erstklassige Dachisolierung wirkt sich auch positiv auf das gesamte Haus aus. Gut belüftet und gut isoliert, wird auch Ihr Zuhause dank der höheren Raumluftqualität weniger Probleme mit Feuchtigkeit und Trockenheit haben.

In der Folge lassen sich viele Kosten vermeiden, die aufgrund von Reparaturen oder Renovierungen anfallen. Ein gesundes Zuhause beginnt mit einem gut isolierten Dach. Dank einer hochwertigen Dachdämmung wird Ihr Zuhause im Winter wärmer und im Sommer kühler. Ein gut gedämmtes Dach bietet den Bewohnern außerdem zusätzlichen akustischen Komfort, da die Lärmbelastung im Außenbereich erheblich minimiert wird. Auch hierzulande gibt es Vorschriften und gesetzliche Verpflichtungen zur Wärmedämmung. Sie gelten in der Regel für jeden Neubau und kommen vielfach auch bei Renovierungen zum Tragen. Ein Haus, das mit einer guten Dämmung aufwarten kann, profitiert im Allgemeinen durch einen erheblichen Mehrwert. Denn beim Verkauf oder einer Vermietung stellt eine erstklassige Isolierung einen unbestreitbaren Vermögenswert dar.

Für die Isolierung des Daches gibt es verschiedene Materialien

Die Qualität Ihrer Dachisolierung hängt jedoch von der Art der gewählten Isolierung ab. Für die Isolation des Daches stehen den Hausbesitzern unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Mineralwolle-Platten zählen zu den effektivsten Lösungen für eine gute Dachdämmung. Mineralwolle besteht aus Glaswolle und Steinwolle. Sie bietet den Anwendern eine sehr effektive Schall- und Schalldämmung zu einem erschwinglichen Preis. Das Material ist zudem für seine Feuerbeständigkeit bekannt und es lässt sich relativ einfach anbringen.

Diese Vorteile machen Mineralwolle zur am häufigsten verwendeten Dämmung für Dächer. Zudem weist das Material ein ausgezeichnetes Qualitäts- / Preisverhältnis auf. Zum Anbringen muss aber unbedingt eine geeignete Schutzausrüstung getragen werden. Außerdem muss hier darauf hingewiesen werden, dass Mineralwolle die Luftfeuchtigkeit nicht gut reguliert. Sie erfordert die Installation einer Dampfsperre, um Schimmelprobleme langfristig zu vermeiden.

Mittlerweile erfreuen sich vollständig recycelbare, ökologische Isoliermaterialien wachsender Beliebtheit bei den Nutzern. Diese Produkte (aus Schafwolle, Wolle, Flachs, Baumwolle oder Hanffasern) sind tierischen oder pflanzlichen Ursprungs. Sie erweisen sich als gute Dämmstoffe für das Dach und sie sind außerdem ausgezeichnete Feuchtigkeitsregler. In der Folge werden sie von vielen Anwendern für ihre thermische Trägheit geschätzt. Diese Materialien helfen schnelle Temperaturschwankungen zu vermeiden und so den optimalen Komfort zu gewährleisten. Allerdings schlagen sie beim Kauf höher zu Buche als die Mineralwolle.

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Synthetische Materialien: Dabei handelt es sich um verschiedene Produkte aus der Erdölproduktion und um synthetischen Materialien wie Schaum und Platten auf Basis von Polystyrol (PSE) oder Polyurethan (PUR). All diese Erzeugnisse sind nicht sehr feuchtigkeitsempfindlich und leicht zu handhaben. Da sie in der Regel eine geringe Stärke aufweisen, haben sie den Vorteil, den verfügbaren Platz auf dem Dachboden zu optimieren. Außerdem sind diese Produkte relativ erschwinglich.

Wie wird die Dachdämmung angebracht?

Wenn es sich nicht gerade um einen Neubau handelt, muss der Dachboden nicht selten zuerst von alten Kisten und Möbelstücken freigeräumt werden. Erst dann wird mit der Arbeit begonnen. Elektrische Leitungen sollten sich nach der Dämmung unbedingt über dem Isolationsmaterial befinden.

Die Leitungen dürfen dabei nicht gedehnt werden. Bevor mit der Dachdämmung begonnen werden kann, muss auf dem Sparren eine wasserführende Schicht in Form einer Folie angebracht werden. Diese Schicht unterhalb der Eindeckung leitet Regen, Schnee und Wasser ab.

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Für eine perfekte Isolierung gibt es drei Möglichkeiten: Bei der Aufsparrendämmung wird das Dämmmaterial auf den Sparren, unterhalb der Eindeckung angebracht. Da dies von außen geschieht, muss die Dacheindeckung freigelegt werden. Die Isolation besteht entweder aus Dämmplatten oder aus Rollen.

Eine andere Variante wäre die Zwischensparrendämmung. Diese erfolgt durch das Auffüllen der Sparrenfelder mithilfe eines Isolationsmaterials. Bei der letzten Version handelt es sich um die Untersparrendämmung. Bei dieser Variante bleibt die untere Dachbekleidung erhalten und das Dämmmaterial wird unterhalb des Sparrens fixiert. Ganz gleich für welche Dämmung Sie sich entscheiden, in jedem Fall verlangsamt eine Isolation die Wärmeübertragung zwischen Ihrem Wohnraum und der Außenwelt. Auf diese Weise wird im Winter ein wärmeres und im Sommer ein kühleres Zuhause geschaffen.

Materialien für die Kellerdämmung

Keller bieten Platz für die Lagerung von Gemüse und Getränken. Allerdings ziehen häufig kalte Winterlüfte durch die Kellerräume. Sie rauben bis zu 25 Prozent der Heizenergie eines Hauses. Seltsamerweise liegt der Schlüssel zur Dämmung eines Kellers in der Behebung eines Sommerproblems.

In der warmen Jahreszeit dringt Feuchtigkeit von außen in den Keller ein und verwandelt ihn in einen feuchten, muffigen Kerker, der zu Schimmel– und Gesundheitsproblemen führen kann. Daher gilt es die Kellerräume mithilfe von mineralischen, organischen oder synthetischen Dämmstoffen das ganze Jahr über effektiv zu isolieren. Mit Isoliermaterialien wie etwa Baumwolle, Holzwolle und Zellulose oder Mineralfasern werden auch Feuchtigkeitsquellen in Schach gehalten.

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