treppenhausbeleuchtung

Treppenhausbeleuchtung – welche Möglichkeiten gibt es?

Es bedarf vieler kleiner Einzelheiten, um aus einem Haus oder einer Wohnung ein Heim zu machen. Unter anderem spielt hier selbstverständlich auch die richtige Treppenhausbeleuchtung eine besonders wichtige Rolle.

Fest steht: eine Glühbirne an der Wand reicht oft nicht aus und wirkt zudem optisch wenig ansprechend.

Wer jedoch ein paar, wenige Tipps berücksichtigt, kann sein Treppenhaus meist schnell mit einem gesteigerten Wohnambiente versehen. So müssen weder mit Hinblick auf Sicherheit noch auf Orientierung und Optik Abstriche gemacht werden.

Die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf eine moderne Treppenhausbeleuchtung bieten, sind mittlerweile besonders vielseitig. So können die Lichtquellen beispielsweise direkt auf den Stufen oder an der Wand angebracht werden.

Lichtfarben, Lichttemperatur und Co.

Schon im Zusammenhang mit der Wahl der Leuchte ist es sinnvoll, auf einige Aspekte zu achten. Hierbei gilt, dass das Treppenhaus auf der einen Seite angenehm erhellt sein sollte, damit  Stolpermöglichkeiten vorgebeugt werden kann. Auf der anderen Seite sollte das Licht nicht zu grell sein, um unangenehmes Blenden – vor allem in der Nacht und beim raschen Wechsel von „dunkel“ auf „hell“ zu vermeiden.

Lichtfarbe Warmweiß bis Kaltweiß
Lichtfarbe Warmweiß bis Kaltweiß

Hier haben sich vor allem Werte zwischen 2.700 bis 3.000 Kelvin bewährt. Sie schaffen gute Grundvoraussetzungen für eine angenehme Treppenhausbeleuchtung.

Ein weiterer Faktor, den es zu beachten gilt: das gesamte Lichtbild sollte möglichst einheitlich sein. Oder anders: wer sich für eine warmweiße Beleuchtung im Eingang entscheidet, sollte auch Wert darauf legen, dass die Beleuchtung im Rest des Treppenhauses warmweiß ist. (Welche Lichttemperatur hier im Detail am besten passt, ist nicht nur vom persönlichen Geschmack, sondern auch vom Stil und den Farben der Einrichtung bzw. der Wandfarbe abhängig. Dementsprechend lohnt es sich, entsprechende  Abstimmungen zu treffen, um für ein harmonisches Gesamtkonstrukt zu sorgen.)

Mit Hinblick auf einen niedrigen Stromverbrauch ist es ratsam, sofern möglich, auf Energiesparlampen zu setzen. Eine beliebte Alternative sind LEDs. Diese überzeugen unter anderem durch:

  • ihre Langlebigkeit
  • eine geringe Wärmeentwicklung
  • eine große Farbauswahl

und die Tatsache, dass auf ihrer Basis direkt die volle Helligkeit zur Verfügung steht.

Unterschiedliche Lampen- und Beleuchtungsarten in der Übersicht

Wer sich heute für Lampen bzw. eine neue Art der Beleuchtung in seinem Treppenhaus interessiert, wird mit verschiedenen Möglichkeiten konfrontiert. Dementsprechend ist es vergleichsweise einfach, für einen ansprechenden Mix aus Optik, Nutzerkomfort und Sicherheit zu sorgen.

Eine individuelle Beleuchtung kann dabei helfen, dass das Treppenhaus nicht zum bloßen „Verbindungselement“ wird. Die folgenden Varianten sind hier besonders beliebt:

Die Lichtfuge zwischen Wand und Treppenpodest

Bei dieser Variante wird ein LED Band in der Fuge zwischen Wand und Treppe entlang gelegt. So entsteht eine besonders sanfte Art der Beleuchtung, die gleichzeitig die Treppen betont.

Leuchten an der Wand

Diese Art der Wandbeleuchtung bietet besonders vielseitige Möglichkeiten. Von kreativen Lampenschirmen bis hin zu einem einheitlichen, wahlweise eher schlichten Konzept ist alles möglich. Besonders harmonisch wirkt der Flur bzw. das Treppenhaus natürlich dann, wenn sich der Handwerker bzw. Hausbesitzer im Vorfeld ein Konzept überlegt und die einzelnen Lampen aufeinander abgestimmt hat.

Trittstufenbeleuchtung

Auch Trittstufen eignen sich ideal dazu, um mit LED Bändern betont zu werden. So lässt sich eine besonders moderne und dennoch gemütliche Atmosphäre betonen. Weiterhin kommt der Sicherheitsaspekt auf der Basis der besonderen Leuchtenposition nicht zu kurz.  

Treppenstufenbeleuchtung

Pendelleuchten

Pendelleuchten bieten sich vor allem im Zusammenhang mit einem offenen, vergleichsweise transparenten Treppenhaus an. Lampen dieser Art können oft auch noch problemlos im Nachhinein angebracht werden. Mit Hinblick auf größere Flächen bietet es sich an, besagte Pendelleuchten auf verschiedenen Höhen zu fixieren.

Die Lichtquelle in der Wand

Eine Lichtquelle, die direkt in der Wand fixiert wurde, wird schnell zum besonderen Hingucker. Auf der richtigen Höhe angebracht, leuchtet sie zudem die Treppenstufen gut aus.

Wichtig: nicht immer lassen sich tatsächlich alle der hier vorgeschlagenen Lampen- und Leuchtenideen verwirklichen.

Das Überprüfen der entsprechenden Anschlüsse ist natürlich ebenso wichtig, wie die Frage danach, welche Art von Beleuchtung im individuellen Fall sinnvoll ist. Ein klassisches Beispiel: eine Trittstufenbeleuchtung kommt in einem offenen, eher transparenten Treppenhaus nicht so gut zur Geltung wie in einem Treppenhaus, das eher verwinkelt und klassisch daherkommt.

Eine kompetente Beratung und/ oder fleißige Eigenrecherche bringen hier oft weiter.

Diese Elemente bringen zusätzliche Sicherheit und noch mehr Komfort

Wer sich Gedanken über die „perfekte“ Beleuchtung im Treppenhaus macht, sollte unter anderem auch berücksichtigen, dass die Sicherheit, die durch das Anbringen von Lampen an den entsprechenden Stellen geschaffen wird, oft noch weiter erhöht werden kann.

Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang ein integrierter Bewegungsmelder, der dafür sorgt, dass die Suche nach einem Lichtschalter hinfällig wird. Zusätzlich kann das Integrieren eines solchen Melders auch dabei helfen, Kosten zu sparen.

Er sorgt nämlich dafür, dass nur so viel Strom wie nötig verbraucht wird. Besonders oft kommen die – bereits oben erwähnten – LED-Leuchten mit Hinblick auf einen Bewegungsmelder zum Einsatz. Denn: sie sparen Energie und sind noch dazu belastbar.

Wer Lust auf noch mehr Modernität hat, kann sich unter anderem wahlweise mit Hinblick auf Produkte informieren, die auf der Basis von Apps bedient werden. Diese ermöglichen es, die Treppenhausbeleuchtung ganz einfach via Smartphone zu überwachen.

Je nach Produkt können dann auch Programmierungen, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Nachtbeleuchtung, vorgenommen werden.

Fazit

Ein Treppenhaus richtig zu beleuchten, ist scheinbar gar nicht so einfach. Es muss auf viele Aspekte geachtet werden, damit das Endergebnis komfortabel, ästhetisch und vor allem sicher ist.

Wer unter anderem darauf achtet:

  • seine Lampen und Leuchten an den richtigen Stellen anzubringen
  • Treppen (gerade in engeren Treppenhäusern) gezielt mit Licht zu betonen
  • gegebenenfalls Bewegungsmelder einzubauen
  • auf angenehme Lichttemperaturen zu setzen

schafft jedoch gute Grundvoraussetzungen für einen überzeugenden Nutzerkomfort. Sollte sich – auch nach Jahren der Nutzung eines Treppenhauses – ein etwaiger Optimierungsbedarf zeigen, ist es oft ratsam, nachzubessern bzw. sich von einem Fachmann über seine individuellen Möglichkeiten beraten zu lassen. Vor allem im Zusammenhang mit älteren Gebäuden ergibt sich so die Chance, den Wohnkomfort für Mieter und Eigentümer mit scheinbaren „Kleinigkeiten“ noch weiter zu steigern.

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