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Ausrichtung nach der Sonne

Immer mehr Menschen lassen sich eine Solaranlage auf das Dach montieren, um die kostenlose Energie, die von der Sonne zur Verfügung gestellt wird, für die Gewinnung von Warmwasser oder zur Stromgewinnung zu nutzen. Damit können deutliche Kosten gespart werden und die Umwelt mehr entlastet werden.

Nicht immer nach Süden

Der Einbau einer Solaranlage sollte frühzeitig geplant werden und vor allem bei einem Neubau sollte dies in die Planung des Hauses mit einfließen. Viele Menschen sind der Meinung, dass eine Solaranlage strikt nur in die südliche Richtung zur Sonne ausgerichtet werden kann. Von der Ausrichtung her ist dies zwar die optimale Lage, aber es kann durchaus auch Abweichungen geben, die den Ertrag der Solaranlage nicht sehr entscheidend vermindern.

Weicht die Anlage in ihrer Ausrichtung bis zu 45 Grad in die östliche oder westliche Richtung ab, so ist dies noch gut tolerierbar. In solch einem Falle sollte aber der Südwestrichtung der Vorzug gegeben werden. Am Nachmittag sind durch die höhere Tagestemperatur doch die besseren Erträge durch die Anlage zu erwarten. Weicht die Ausrichtung von der idealen Ausgangsrichtung so weit ab, dass dadurch eine Minderung der Ertragslage eintritt, so kann dies auch durch die Vergrößerung der Kollektorfläche ausgeglichen werden.

neue Solaranlage

Am besten kein Schatten

Etwa sechs Stunden lang in der Mittagszeit, im Idealfall von 10 bis 16 Uhr, sollte kein Schatten auf die Kollektoren fallen. In den Wintermonaten ist dies oft schwierig und durch die tiefer stehende Sonne, werden häufiger Schatten durch Nachbargebäude oder Bäume erzeugt. Bei der Nutzung der Solaranlage nur zur Warmwasserbereitung ist dies nicht so sehr von Nachteil.

Hingegen spielt dieser Umstand bei der Nutzung der Solaranlage zu Heizzwecken eine sehr entscheidende Rolle. In diesem Falle muss der Neigungswinkel der Sonnenkollektoren verändert werden. Dieser verändert sich durch den Stand der Sonne im Sommer und Winter. Empfohlen wird daher nur für die Warmwassergewinnung ein Neigungswinkel zwischen 25 und 55 Grad und bei der Nutzung als Raumheizung wird ein Winkel zwischen 50 – 70 Grad geraten

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